Metropolitan Museum of Art öffnet Bildarchiv

3. Juni 2014 nach Ellen | Keine Kommentare

John Singleton Copley

Ölgemälde von John Singleton Copley, gemalt 1753-54 (Quelle: Metropolitan Museum of Art)

Seit dem 16. Mai 2014 können mehr als 400.000 hochaufgelöste Bilder aus dem Archiv des Metropolitan Museum of Art, New York, direkt heruntergeladen werden. Die Dateien stehen für eine nichtkommerzielle Nutzung frei zur Verfügung. Wie das Museum mitteilt, wird das Archiv laufend mit neuem Material ergänzt. Das Metropolitan Museum hat alle kostenfrei zugänglichen Bilder mit dem Kürzel OASC versehen. OASC steht für „Open Access for Scholarly Content“. In einer Fragen und Antwortenliste beschreibt das Museum, welche konkreten Anwendungsfälle unter die freie OASC-Nutzungslizenz fallen, darunter beispielsweise auch die Veröffentlichung von Büchern im Selbstverlag – „self-published books“ – und von Dokumentarfilmen.

Zum Online-Archiv des Metropolitan Museum of Art: The Collection Online

Vom Urpferd zum Sportpferd

10. Oktober 2013 nach Ellen | Keine Kommentare

Urpferde

Urpferde, wie sie vor 45 Millionen Jahren ausgesehen haben könnten (Montage: Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg/Torsten Schöning)

Die Ausstellung „PferdeGeschichten – Vom Urpferd zum Sportpferd“ findet vom 12. Oktober 2013 bis zum 9. März 2014  im Landesmuseum Natur und Mensch  in Oldenburg statt. Die Objekte der museumseigenen Sammlung wurden durch Exponate von Museen aus ganz Deutschland und durch Objekte aus der Arbeit und den Archiven von Praktikern aus Gestüten, Reitvereinen und Handel erweitert. Moderne Techniken bei der Pferdezucht und Vermarktung werden in Text, Bild und Videos vorgestellt. Bedeutende Pferde wie „Donnerhall“ oder der Irisch-Englische Vollblüter „Dark Ronald“ sind ebenso Thema der Ausstellung wie Sättel aus verschiedenen Kontinenten.

Pferde entwickelten sich aus vergleichsweise kleinen Waldbewohnern zu den heute stattlichen Steppentieren. In Oldenburg werden zum ersten Mal fossile Pferde mit Originalfunden aus der Grube Messel und dem Geiseltal sowie aus Nordamerika aus einer Zeit vor 55 bis 30 Millionen Jahren vorgestellt. Fossile Zähne machen die Entwicklung vom Laub- zum Grasfresser nachvollziehbar.

Werke von Philips Wouwerman bis Ludwig Koch präsentieren in der Ausstellung Bildnisse des Pferdes vom Barock bis ins 20. Jahrhundert. Kleinplastiken von Gerhard Marcks und Ewald Mataré zeigen das Pferd als Motiv künstlerischer Auseinandersetzung in der Bildhauerkunst.

Zum Begleitprogramm gehören Workshops für Kinder, die Podiumsdiskussion „Junge Pferde – verhunzt, verhätschelt, verheizt?“ am Sonntag, den 17. November, um 15.00 Uhr, und der Familientag am Sonntag, den 2. Februar 2014, sowie Sonntagsführungen. Zur Ausstellung ist eine Begleitschrift im Isensee Verlag erschienen, die im Museumsshop erhältlich ist. Weitere Informationen: Ausstellung PferdeGeschichten

The Gift of Story

1. Juli 2013 nach Ellen | Keine Kommentare

Dr. Rachel Naomi Remen spricht in ihrem Vortrag „The Gift of Story: The Art of Living Every Minute of Your Life“ über die wichtigen Dinge im Leben. Ich kannte die Autorin des New York Times Bestsellers „Kitchen Table Wisdom“ noch nicht und bin von ihren Worten tief beeindruckt. Rachel Naomi Remen ist Professorin am Osher Center für Integrative Medizin an der University of California in San Francisco.

Tiger los und schnapp dir die Wirklichkeit

1. Juli 2013 nach Ellen | Keine Kommentare

Clematis An einem Sonntag ist mir klar geworden, wie wunderbar das Fotografieren ist. Du nimmst die Kamera, tigerst los und mit etwas Glück und Geduld erfasst der Sensor ein Bild voller Farben, Formen, Licht und Leben. Du musst das Objektiv nur auf etwas richten, das zu dir spricht. Es ist so leicht und doch so tief. Eine Clematis aus dem Garten wird zu einer Erinnerung an den Sommertag, der niemals wiederkommt. Unzählbar viele Motive bevölkern jede Minute deines Lebens. Du kannst sie nicht alle sehen. Und doch sind sie da. Fotografieren ist Entdecken. Du spürst viel mehr von allem. Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass zu jeder Zeit und an jedem Ort Millionen, Trillionen, Zentillionen und noch viel mehr Momente immer neu entstehen – es ist ein unerschöpfliches Material. Die Bilder sind immer da. Du kannst dir jeden Tag soviel davon nehmen, wie du brauchst.

Magische Momente der Naturfotografie

21. Juni 2013 nach Ellen | Keine Kommentare

Das Colorado Outdoors Magazine hat ein wunderbares Interview mit dem Naturfotografen Vic Schendel gefilmt. Das Youtube-Video mit dem Titel „Behind the Lens“ ist rund 13 Minuten lang. Es zeigt die Leidenschaft, mit der Schendel fotografiert. Seine Worte und seine Beschreibungen haben mich sehr beeindruckt. Der Film macht deutlich, wieviel Arbeit und Liebe in den Bildern eines erfolgreichen Naturfotografen stecken. Besonders schön sind die Betrachtungen über das Verhältnis Mensch und Natur. Vic Schendel hat das Gefühl, dass die Tiere in freier Natur ihm oft bei der Erstellung eines wirkungsvollen Bildes helfen – das sind dann magische Momente.

Erfolg kommt von alleine: Just do it!

7. Juni 2013 nach Ellen | Keine Kommentare

Diving in the Evening Light
Beim Fotografieren ist es oft wie beim Schreiben. Du musst ins Blaue hinein hoffen, dass dir etwas gelingen wird. Du musst unbedingtes Zutrauen darin haben, dass es möglich ist, etwas aus dem Blauen heraus zu schöpfen. Mit dem Blauen meine ich das Nichts, das absolut nicht vorhandene. Auf einem weißen Blatt sollen Worte stehen, die dir etwas bedeuten. Auf der Fototour soll die Kamera ein Bild einfangen, das dir richtig gut gefällt. Du hast keine Ahnung, was auf dich zukommt. Wenn du jedoch einfach darauf vertraust, dass es möglich ist, dann hast du schon gewonnen. Denn Routine ist wichtig, unabhängig davon, ob du bereits eine gute Idee hast oder mit leeren Gedanken startest. Wenn dir bei einer Fototour zwei Stunden lang nichts weltbewegendes über den Weg läuft, dann denkst du vielleicht, es lohnt sich alles nicht. Doch wie oft habe ich schon erlebt, dass gerade dann doch noch etwas passiert.

Zum Beispiel habe ich vielleicht am Ende der Tour eine prima Idee für eines meiner anderen Projekte, die nichts mit dem Fotografieren zu tun haben. Oder aber es ergibt sich doch noch eine sehr schöne Aussicht, vielleicht auf kleine Dinge, oder das Licht verändert sich, oder es dümpeln plötzlich zwei Schwäne im Abendlicht in der Ostsee herum, die mich zum Schmunzeln bringen. Das Foto mit den tauchenden Schwänen symbolisiert für mich, dass es sich immer lohnt, einfach los zu gehen und zu fotografieren oder einfach den Bleistift in die Hand zu nehmen und zu schreiben oder zu zeichnen. Mit der Routine kommen die Erfolge dann von ganz alleine. Je weniger du den Erfolg zwingen willst, desto leichter kommt er zu dir. Mein Bild „Diving in The Evening Light“ wurde am 26. März von dem Fotografie-Magazin kwerfeldein in der Rubrik „Ausblick“ veröffentlicht. Das war eine tolle Überraschung, die aus heiterem Himmel kam, genau so wie das Motiv für dieses Foto.

Naturfotografie auf der photokina 2012

17. September 2012 nach Ellen | Keine Kommentare

photokina naturfotografie

„Zwei kleine Männchen“ von Ana Retamero Olmos – Siegerbild in der Kategorie „Pflanzen und Pilze“ im Wettbewerb Europäischer Naturfotograf des Jahres 2011 (Foto: Koelnmesse)

Die photokina 2012 beginnt morgen in Köln. Gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. (GDT) präsentiert die Messe bis Samstag in der Halle 5.1. Vorträge zum Thema Naturfotografie. Den Anfang macht Markus Botzek mit „Naturfotografie im Wandel der Zeit“. Botzek geht der Frage nach, was die besondere Faszination der Naturfotografie ausmacht und warum sie kein „Schönwetterhobby“ ist (Dienstag, 18. September, 13:00 Uhr). Mit der Ökologie des Lebensraumes Serengeti befasst sich am Mittwoch um 17:00 Uhr Winfried Wisniewski. Er reiste mehr als 25 mal nach Ostafrika. Sein Referat heißt „Serengeti lebt – Weltnaturerbe in Gefahr“.

Über drei Monate bereiste der Naturfotograf und Naturforscher Paul Kornacker Namibia. Mit der Kamera war er auf Spurensuche in der ältesten Wüste der Welt, besuchte eines der Urvölker Afrikas, die Himbas, und war zu Gast bei den Buschmännern. Über seine Erfahrungen und seine Fotos berichtet er am Donnerstag, 20. September um 17:00 Uhr.

Am Freitag (21. September, 17:00 Uhr) zeigt Martin Eisenhawer in seinem Vortrag die „Wintergeister von Hokkaido“ Fotografien von drei faszinierenden Vogelarten, die während des strengen japanischen Winters auf Hokkaido anzutreffen sind. Er berichtet über die schwierigen fotografischen Bedingungen.

Ariane Müller und Marcus Sonntag sprechen zum Abschluss der Vortragsveranstaltung am Samstag, 22. September um 12:45 Uhr über Mittelnorwegen als Lebensraum der Moschusochsen. Über zwei Jahre dokumentierten die beiden Naturfotografen das Leben dieser Spezies im Dovrefjell Nationalpark. Im Herbst und Winter begleiteten sie die Herden.

Neben den Vorträgen zeigt die Gesellschaft für Tierfotografie auf der photokina 2012 in Halle 5.1 eine Ausstellung mit den besten Bildern des Wettbewerbes „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres“.

Nähere Informationen zu den den Referenten und den photokina-Vorträgen:
GDT Vortragsprogramm (pdf)

151 Sammlungen im Google Art Project

3. April 2012 nach Ellen | 1 Kommentar

http://www.youtube.com/watch?v=qVpqTd2ndYY#!&feature=player_embedded

Im Google Art Project kooperiert Google mit 151 Partnern aus 40 Ländern, darunter das Metropolitan Museum of Art in New York, die Tate Britain in London und die Uffizien in Florenz. Es ermöglicht den virtuellen Museumsbesuch. Neben einer Bilddatenbank mit mehr als 30.000 Objekten der beteiligten Partner werden 46 Häuser auch mit virtuellen Rundgängen und besonders hochaufgelösten Bildern präsentiert. Die „Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz“ haben ihre Zusammenarbeit mit Google jetzt erweitert. Das Pergamonmuseum, das Alte Museum und das Kupferstichkabinett können nun ebenfalls im Art Project online entdeckt werden. Seit dem Start des Angebotes im Februar 2011 waren die Staatlichen Museen zu Berlin als einziger deutscher Partner bereits mit der Gemäldegalerie und der Alten Nationalgalerie beteiligt. Inzwischen sind 17 Sammlungen aus Deutschland zugänglich gemacht worden. Weiterlesen →